Theatermuseum - Zauberwelt der Kulissen
 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch und wünschen Ihnen einen angenehmen, vergnüglichen und interessanten Aufenthalt in Meiningen.

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DIE BAUGESCHICHTE


  1. Im Jahre 1796 beschäftigten Herzog Georg I. Pläne zum Bau eines Marstalls. Entwürfe dazu lieferte der hessische Architekt Heinrich Christoph Jussow. Ein Jahr später wurde mit dem Bau einer vereinfachten Variante begonnen. Es entstand ein Baukörper mit Vorplatz, Stallungen und Reithaus. Aus finanziellen Gründen wurden die Arbeiten bei diesem Stand abgebrochen.


  1. In den 30er und 40er Jahren des 19. Jahrhunderts trug sich Herzog Bernhard II. im Zusammenhang mit Bestrebungen,  das Vorfeld des Residenzschlosses repräsentativer zu gestalten, mit dem Gedanken eines Marstallumbaus. 1834 wurden in Marstallnähe befindliche Häuser abgerissen, wodurch ein großer Paradeplatz (heute Parkplatz) entstand. Zwei Jahrzehnte später gab Bernhard II. die Umbaupläne auf und favorisierte einen Neubau an einem anderen Standort.


  1. Die schadhaften Gebäude des alten Marstalls wurden eingelegt. Übrig blieb nur das Reithaus (Reithalle), welches weiterhin seiner Zweckbestimmung gemäß genutzt wurde. Hier übte der Theaterherzog Georg II. Schrittfolgen und überwachte den Reitunterricht seiner Frau Helene von Heldburg.


  1. Ein repräsentativer Bau war die Reithalle zu keiner Zeit. Sie glich eher einer mächtigen Stadtscheune. Aus diesem Grund wurde das Gebäude 1910 anlässlich der Hochzeit der Meininger Prinzessin Feodora mit dem Großherzog Wilhelm Ernst von Sachsen-Weimar-Eisenach mit einer Festdekoration verkleidet.


  1. Der scheunenartige Charakter der Reithalle blieb bis 1978 erhalten. Zu diesem Zeitpunkt war sie in die Planungen anlässlich der IX. Arbeiterfestspiele der DDR einbezogen. Anfängliche Abriss- und Neubaupläne konnte zugunsten eines Umbaus verhindert werden. Das mächtige historische Satteldach wurde durch eine flache Konstruktion ersetzt, die Vorbauten nach dem Vorbild der Festdekoration von 1910 gestaltet. In den Folgejahren diente die Reithalle u.a. als Sporthalle, 1990 kurzzeitig sogar als Domizil für einen Supermarkt.


  1. In den Jahren 1998 und 1999 wurde die seit den 70er Jahren existierenden Pläne zum Umbau der Reithalle  in ein Theatermuseum in die Tat umgesetzt. Die Arbeiten erfolgten im Auftrage der Stadtverwaltung Meiningen, großzügig unterstützt durch Fördermittel des Landes Thüringen. Die denkmalpflegerischen Ziele der Umbaumaßnahmen, vor allem die Wiederherstellung der historischen Dachform, verliehen dem Gebäude eine bisher nicht gekannte Repräsentanz.

Theatermuseum   “Zauberwelt der Kulisse”
Meininger Museen in der Reithalle und im Schloß Elisabethenburg
	
Unmittelbarvor dem Schloß Elisabethenburg gelegen zwischen Zeughaus und Schloßpark, zeigt sich dem Vorbeikommenden seit 1999 ein aufwendig saniertes, eindrucksvolles Gebäude. Nach seiner wechselvollen Geschichte dient es nunmehr als Präsentationsstätte für die in der Welt einmalige Sammlung historisierend-illusionistischer Theaterdekorationen aus der Zeit des ausgehenden 19. Jahrhunderts - ein neues Hightlight in der an Kulturschätzen so reichen Kreisstadt Meiningen.

Herzogliche Reithalle um 1900

Herzogliche Reithalle mit Festdekoration 1910

Reithallen Umbau 1978

Theatermuseum “Zauberwelt der Kulisse” um 1999

Das Theatermuseum Heute


Theatermuseum “Zauberwelt der Kulisse” ganz in der nähe des Schlosses Elisabethenburg “Staatliche Museen Meiningen” und unweit davon entfernt finden Sie auch das R.Baumbach-Haus “Literaturmuseum”


Aufnahmen:  September 2001


Direkt am Theatermuseum bzw. am Schloss gibt es Parkmöglichkeiten (Gebührenpflichtig)  und der Weg in die Fußgängerzone Meiningens ist ein Katzensprung.


Mitte: Das Henneberger-Haus, rechts neben dem Theatermuseum.


Schloss Elisbethenburg und gleich daneben das Theatermuseum